Istanbul

Istanbul ist eine Stadt mit einer langen und "abenteuerlichen" Geschichte. Die Stadt ist voll von geschichtsträchtigen Bauwerken, Denkmäler, Kirchen, Moscheen und und und.

Der Basar wurde 1461 errichtet und wurde forthin erweitert. Er ist der größte überdeckte Basar mit 20.000m² Fläche, über 4500 Geschäfte, 17 Eingangstore, 90 Gassen und hier arbeiten über 20.000 Menschen.

Kaufen kann man fast alles: Antiquitäten, Teppiche, Kleidung, Lederwaren, Souvenirs, Schmuck, Kupferwaren und Kunstartikel. Der Basar liegt zwischen den Stadtteilen Beyazit und Sultanahmet. Der Basar bietet alles, was das Herz begehrt. Besonders in den Sommermonaten ist er eine Oase der Erholung. Das Lichtermeer der Juwelierschaufenster bestaunen oder ein Glas Tee beim Teppichhändler sind eine gute Gelegenheit einzukaufen und neue Menschen kennenzulernen.

Weiter nördlich im Stadtteil Eminönü ist auch der Ägyptische Basar (Misir Carsisi). Hier verkaufen die Händler alles für die orientalische Küche. Gewürze, Obst, Gemüse, Öle, Kaffee, Tee, Honig und und und. Die orientalischen Düfte und Farben der Gewürze bilden eine hinreißende Abwechslung der Sinne.

Kein Istanbulbesucher sollte sich eine Schiffahrt entlang des Bosporus entgehen lassen. Täglich fahren Fähren von Eminönü entlang der Meerenge. Von hier aus ist die Stadt besonders sehenswert, von den berühmten Bauwerken, den Villen entlang des Ufers bis zu den "Kontinental"-Brücken.

Istanbul ist die einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten erbaut wurde. Die etwa 700 m (eine der engsten Stellen) breite Meerenge trennt nicht nur die Stadt, sondern auch zwei Kontinente. Seit 1973 (50. Jahrestag der Republik) verbindet die Bosporus-Brücke Europa und Asien. Sie zählt mit einer Länge von 1620 m zu den längsten Hängebrücken der Welt.

Durch den wachsenden Verkehr wurde weiter nördlich die zweite Brücke (Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke) gebaut und 1988 eröffnet.

Der Dolmabahce-Palast wurde Mitte des 19.Jhdts. erbaut und diente als Sultansresidenz. Der Palast erstreckt sich über eine Länge von 600 m entlang des Ufers.

250 Zimmer, 43 Säle (z. T. über 35 m hohe Kuppel), ausgestattet mit edelsten Teppichen und Einrichtungsgegenständen. Einzig der Kronleuchter mit 750 Kerzen und einem Gewicht von 4500 kg. Hier wohnte und starb Anfang des 20. Jhdts. M. K. Atatürk, der Gründer der modernen und laizistischen Türkischen Republik.

 

Der Galata-Turm wurde 1348 von Genuesern erbaut und diente als Wachturm. Er bietet mit einer Höhe von 60m einen phantastischen Ausblick über die Stadt und dem Bosporus. Heute gibt es hier im Turm ein Restaurant, Cafe, Läden und einen Nachtclub.
Lage: Stadtteil Karaköy

Der unmittelbar am asiatischen Ufer, auf einer kleinen Insel gelegene 30 m hohe Leanderturm ist eines der Wahrzeichen Istanbuls. Er wurde ursprünglich im 5 Jhdt. erbaut und diente als Wachturm, später als Zollstation am Bosporus. Der Turm wurde ursprünglich aus Holz gebaut und später aus Stein ersetzt. Im 13.Jhdt. diente er auch als Knotenpunkt einer Kettensperre über dem Bosporus. Hier soll sich auch die Sage von Hero und Leander abgespielt haben.
Lage: Unmittelbar an der Küste am asiatischen Stadtteil Üsküdar.

Die Bosporus-Festung Rumeli Hisari wurde 1452 mit Anadolu-Hisari (asiatische Seite) zur Kontrolle des Bosporus erbaut.

Eine Festung die aus 3 großen und 13 kleinen Türmen mit meterhohen und meterdicken Mauern verbunden ist. Ein traumhafter Ort, nicht nur der Anblick auf die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke, sondern auch die Festung mit ihrer Schönheit selbst. Ein ideales Ausflugsziel zum Ausruhen und den Ausblick genießen. Heute finden hier alljährlich im Sommer Festivals statt.

Die Süleymaniye Moschee erbaut von dem berühmten Architekten Sinan im Jahre 1557. Es ist wahrhaft die schönste Moschee der Stadt. Ein Meisterstück Osmanischer Baukunst sowohl die Ausstattung als auch die Nebenbauten der Moschee.

Das Innere der Moschee ist z. T. geschmückt mit feinstem weißen Marmor, kostbar verglasten Fenster und gilt als Höhepunkt osmanischer Architektur. Die Nebenbauten des Moscheekomplexes umfassen soziale Einrichtungen wie Armenküche, Obdachlosenheim, Krankenhaus und Medressen.
Diese Moschee ist einmalig! Lage: In der Nähe der Universität, Stadtteil Süleymaniye

Sie diente als Residenz im osmanischen Reich. Der Palastkomplex mit seinen schier unendlich vielen Räumen, Parkanlagen, und Höfen ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Vom Audienzsaal über den Harem bis zur Waffenkammer. Ein Palast aus 1001 Nacht und eine Augenweide für jeden Besucher

Der am goldenen Horn gelegene Topkapi-Palast beherbergt unschätzbare Sammlungen von Porzellan, Handschriften, Portraits, Gewänder, Kronjuwelen, Waffen aus dem osmanischen Reich und die Reliquien des Propheten Mohammed.

Sultanahmet-Moschee
Sie ist die Hauptmoschee Istanbuls und ist die einzige Moschee mit 6 Minaretten. Sie wird auch wegen der Fliesendekoration (überwiegend Blautöne), auch Blaue Moschee genannt.

Erbaut 1609-1616 vom Architekten Mehmet, ein Schüler des großen Architekten und Baumeisters Sinan. Ein imposantes Werk der islamischen Architektur und Kunst mit über 20.000 Fayencefliesen, goldenen Koranschriftbändern, roten Teppichen und 260 buntbeglasten Fenster.

Die Blaue Moschee ist in unmittelbarer Nähe der Hagia Sophia am goldenen Horn, Stadtteil Sultanahmet.

Diese Zisterne wurde im 6 Jhdt. von Kaiser Justinian als Wasserspeicher erbaut. Sie hat eine Größe von 140x70 m und wird von 336 Säulen (8 m hoch) getragen. Kapazität: 80.000 m³.
Berühmt sind hier auch die Sockel einiger Säulen mit Medusenköpfen.
Übrigens: Hier wurde auch ein Teil aus dem James-Bond-Film "Liebesgrüße aus Moskau" gedreht.

Die Yerebatan-Zisterne liegt in der Nähe der Hagia Sophia im Stadtteil Sultanahmet.

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls ist die Hagia Sophia (Kirche zur göttlichen Weisheit).
Sie ist im Stadtteil Sultanahmet in der Nähe der Blauen Moschee und dem Topkapi-Museum.

Die Hagia Sophia zählt zu den größten Kirchenbauten der Welt, die Kaiser Konstantin der Große im 4. Jh. in Auftrag gab und die im Jahre 537 n. Chr. von Kaiser Justinian eingeweiht wurde, gilt als der schönste Sakralbau der frühen Christenheit und ist eine der bedeutendsten Schöpfungen der byzantinischen Kunst. Ein faszinierendes Werk der Architektur und Kunst. Besonders imposant ist die Kuppel über dem Hauptschiff mit 40 verglasten Fenster mit einer Scheitelhöhe von 55 m und die räumliche Wirkung der architektonischen Bauweise.

Nach der Eroberung Istanbuls durch Fatih Sultan Mehmet im Jahre 1453 wurde sie zur Moschee umgebaut und erhielt 4 Minarette. Seit 1934 ist die Hagia Sophia ein Museum.

 

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